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Inszenierungen

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Superheroes letzte Schlacht [7+]

Schauburg München

[7+] · 2. – 5. Klasse · Physical Theatre von Michai Geyzen · Uraufführung · ohne Worte · ca. 60 Min.

Eine Koproduktion mit Laika, Theater der Sinne (Belgien).

In der Superhelden-Zentrale warten vier Held·innen auf ihre Einsätze. Leider gibt es keine großen Probleme mehr, sodass niemand mit spektakulären Einsätzen glänzen kann. Da kommt eine Powerfrau hinzu, die noch ganz andere Kräfte hat und diese sogar großzügig teilt. Welche Superkraft kann in dieser Welt noch helfen? – Ohne Worte, aber mit viel Comic-Humor und heldenhaftem Körpereinsatz erproben die Spieler·innen heldenhaftes Handeln für sich und die Gruppe.

Fotos: Fabian Frinzel

Freddie und die ganze Katastrophe [6+]

Theater Mummpitz

1. – 4. Klasse · Eine Familiengeschichte
Uraufführung · ca. 65 Min.
Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg

Freddie ist neun Jahre alt und weiß alles über die größten Katastrophen der Weltgeschichte, über den Vulkanausbruch in Pompeji, die große Pest und den Untergang der Titanic. Und dann kommt die Katastrophe zu ihr nach Hause. Als ihre Eltern anfangen zu streiten und gar nicht mehr aufhören können. Und plötzlich ist nur noch Schweigen. Deshalb schüttet Freddie aus Wut eine Kanne Wasser auf dem Tisch aus und plötzlich steht nicht nur dieser unter Wasser, die ganze Wohnung wird überflutet und verwandelt sich in einen Ozean. Freddie findet sich auf einem großen Schiff wieder, das auf einen Eisberg zusteuert.
Für alle, die den sicheren Hafen verlassen, aber den Mut nicht verlieren.

Fotos: Rudi Ott

Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin [8+]

Theater Regensburg

Märchen von Roland Schimmelpfennig nach Hans Christian Andersen · ca. 50 Min.

Angesengt und entkräftet wenden sich ein einbeiniger Zinnsoldat und eine Tänzerin aus Papier ans Publikum. Scheu werfen sie sich Blicke zu. Dann fangen sie an zu erzählen, von einer ganz unglaublichen Reise. Sie beginnt auf einem Fensterbrett. Hier werden die zwei Spielzeugfiguren abgestellt und vergessen – als plötzlich das Fenster aufspringt und ein Windstoß sie fortreißt. Die Tänzerin, leicht wie eine Feder, wirbelt hinauf in den Himmel, der Soldat aus Zinn stürzt in die Tiefe. Getrennt voneinander erleben beide gefährliche Abenteuer. Es scheint, als wäre das Schicksal der beiden ungeliebten Spielzeuge besiegelt und nur noch ein Wunder könnte helfen …

Fotos: Fabian Frinzel

Spiel im Spiel [3+]

Ceren Oran · Ensemble Moving Borders

Ein Tanzstück · ca. 40 Min.

Wenn wir spielen, ist alles möglich: Der Boden ist aus Lava, Objekte fliegen durch die Luft und alltägliche Gegenstände bekommen eine ganz neue Bedeutung. Der Hocker ist ein Floß, eine Brücke, ein Haus, ein Turm. Er steht auf dem Kopf, liegt auf der Seite, steht auf den Füßen … Wie führt aber ein Spiel zum nächsten? Wer bestimmt darüber, wie es weitergeht? Wer macht die Regeln und wie trifft man die beste Entscheidung? Und was passiert, wenn einer nicht mitmachen will?

Drei Tänzer·innen lassen sich ein auf das „Spiel im Spiel“. Eine tänzerische Auseinandersetzung mit dem Möglichkeitsraum des kindlichen Spiels und eine Einladung, diesen zu gestalten.

Tito, mein Vater und ich [16+]

von Maja Das Gupta
Theater- und Klassenzimmerstück · ca. 55 Min.

Tamas will seinen ersten Kinofilm drehen: Um die Geschichte der Eltern soll es gehen, wie sie sich kennenlernten und während des Krieges aus dem ehemaligen Jugoslawien flohen. Nur noch zwei Szenen fehlen, die in der Schule spielen – und nur noch wenige Tage bleiben Zeit, bis der Schnitt fertig sein muss. Leider ist in der Schule nichts für den wichtigen Dreh vorbereitet. Während Tamas auf seine Assistentin wartet, erzählt er den Plot des Films. Vor der Klasse kommt er ins Reden und erzählt die bislang unausgesprochene – und teilweise schier unaussprechliche – Geschichte seiner Familie. 
Das Stück handelt von Identitätssuche in Zeiten des Krieges und danach. Ein Stoff für Jugendliche, der derzeit wieder aktueller denn je ist.

Das Stück wird in Nürnberger Schulen gespielt.

Das schweigende Klassenzimmer [13+]

Mainfranken Theater Würzburg

von Dietrich Garstka · Uraufführung · ca. 75 Min.

„Ein Kollektiv waren wir nicht, ein Team waren wir auch nicht. Wir waren wir.“
Im November 1956 sind die Nachrichten von der brutalen und blutigen Niederschlagung des Ungarn-Aufstands auch in der DDR angekommen. Die Schüler·innen der 12. Klasse der Oberschule in Storkow wollen sich politisch dazu verhalten und solidarisieren sich mit einer Schweigeminute während des Unterrichts mit den Aufständischen in Ungarn. Die DDR-Obrigkeit befindet: Dieser politische Ungehorsam muss verfolgt werden. Die Lehrer·innen werden befragt, Schüler·innen verhört, Eltern werden unter Druck gesetzt. Doch die Klasse hält zusammen. Somit erhalten alle das Verbot, das Abitur in der DDR abzulegen. Die jungen Erwachsenen entscheiden sich zu einem drastischen Schritt: Sie verlassen ihr Land, die DDR. Einzeln und in kleinen Gruppen fliehen sie in die Bundesrepublik. Dietrich Garstka, einer der Schüler der 12. Klasse von einst, hat die Ereignisse 50 Jahre danach in dokumentarischen Berichten veröffentlicht.

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